Die Medialisierung von Monumentalität

Die Darstellungen der Stadt Rom in seiner materiellen und immateriellen Größe haben seit der Neuzeit zahlreiche Zeugnisse hervorgebracht. Über Topographie und herausragende Landmarken klärten Stadtpläne und Landkarten auf. Neben den überwiegend zweidimensionalen Medien, die eine Auseinandersetzung mit dem Stadtbild und eine Erfahrbarmachung des antiken Rom ermöglichten, eröffnete in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Korkbildnerei mit dem Sichtbarmachen der Tiefenebene eine dritte Dimension. Über die römischen Monumenten in Kork hinaus, widmeten sich ganze Stadtmodelle der Darstellung und Darstellbarkeit des antiken Rom. Aufgabe wird es sein diese verschiedenen Visualisierungen auf ihre systematisch-gattungsspezifische und historisch-mediale Entwicklung hin zu untersuchen.

Eintrag bearbeitet: 15-05-2024