3D-Viewer – Infrastruktur für digitale 3D-Rekonstruktionen
„Die Entwicklung einer digitalen 3D-Viewer-Infrastruktur für geschichtswissenschaftliche 3D-Rekonstruktionen soll zum ersten Mal als dauerhaftes Infrastrukturangebot einerseits eine nachhaltige Zugänglichkeit sowie Archivierung von Rohdatensätzen und Metainformationen ermöglichen, andererseits durch die Erzeugung von 3D-Webmodellen aus gängigen Datentypen eine Kollaboration sowie einen Fachdiskurs am virtuellen Modell ermöglichen. Übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines digitalen 3D-Viewers für digitale, quellen-basierte 3D-Rekonstruktionen. Teilziele sind:
- Schaffung eines interdisziplinären Anwendungsprofils
- Workflow zur Ablieferung eines 3D-Modells im Repository
- 3D-Präsentation im DFG-Viewer
- Aufbau eines 3D-Repositoriums
- Rechtekonzept
- Dissemination
Die Forschungsinfrastruktur soll sich auf die Bedürfnisse einer breiten Basis von Nutzern in Archäologie, Bau- und Architekturgeschichtsforschung und Museologie stützen. Hierzu wird das Vorhaben in enger Abstimmung mit den Fachgesellschaften zu digitaler 3D-Rekonstruktion des Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd), dem Arbeitskreis digitale Kunstgeschichte, dem Fachinformationsdienst Kunst-Fotografie-Design (arthistoricum.net) durchgeführt. Daneben wird das Vorhaben existierende Infrastrukturen im europäischen Kontext komplementär ergänzen. Verwertungspartner auf internationaler Ebene sind das europäische Virtual-Multimodal-Museum-Netzwerk (ViMM), die europäische Time Machine Initiative sowie die Europeana.“
Der Lehrstuhl Architektur und Visualisierung der BTU Cottbus ist mit der Akquise, Einpflege und Qualitätssicherung von 3D-Modellen beteiligt.