Das wissenschaftliche Netzwerk verfolgt das Ziel, die Erforschung hybrider Wesen des alten Mesopotamiens und benachbarter Regionen nachhaltig zu stärken und durch interdisziplinären Austausch zu vertiefen. Hybride Wesen, also Mischgestalten mit menschlichen und tierischen Merkmalen, sind zentrale Bestandteile alt-westasiatischer Vorstellungswelten; Evidenz findet sich sowohl in Textquellen als auch in bildlichen Darstellungen.
Das Netzwerk vereint zwölf feste Mitglieder aus der Archäologie und der Altorientalistik sowie internationale Gäste aus benachbarten Fachdisziplinen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden in einem wissenschaftlichen Sammelband, einem theoriebasierten Gemeinschaftsartikel sowie einer digitalen internen Wiki-Plattform dokumentiert. Letztere dient sowohl der strukturierten Erfassung bestehender Forschung als auch der Erprobung neuer Klassifikationen und Analysewerkzeuge.
