Vor mehr als tausend Jahren erlebte die Oasenstätte Yanqi an der Nördlichen Seidenstraße, im heutigen autonomen Gebiet Xinjiang, eine Blütezeit des Buddhismus. In ihrem Zentrum stand Shikchin, die größte buddhistische Tempelanlage der Region. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trugen europäische, japanische und russische Expeditionen einen großen Teil ihrer Ausstattung ab. Skulpturen, Wandmalereien und Handschriften, die einst zusammengehörten, befinden sich heute in Sammlungen auf mehreren Kontinenten, ohne dass ihr ursprünglicher Zusammenhang noch erkennbar wäre.
Die Shikchin-Tempelanlage an der Nördlichen Seidenstraße
Eintrag bearbeitet: 20-08-2026
